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Aktuelles

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Eine Ehrung
für unseren Göttinger Traditionsbetrieb

04/2026

Ehrentafel für Handwerksbetrieb am Gänselieselbrunnen

Stadt Göttingen ehrt Metallbau Senge für jahrzehntelange Restaurationsarbeiten

Seit dem Wochenende glänzt eine neue Tafel am Gänselieselbrunnen auf dem Marktplatz in Göttingen. Damit hat die Stadt den Traditionsbetrieb Metallbau Senge für seine jahrzehntelangen Restaurationsarbeiten am Göttinger Wahrzeichen geehrt.

Seit den 50er-Jahren ist die Familie Senge mit dem bronzenen Gänseliesel und ihrem schmiedeeisernen Baldachin vertraut. Mehrfach reparierte Burchard Senge das Gänseliesel, nachdem es beschädigt worden war. Im Jahr 2000 spendete er der Stadt schließlich eine Gesamtrestauration des Baldachins. Dieses Engagement führen sein Sohn Roderich und sein Enkel Maximilian Senge bis heute fort – zuletzt war das Gänseliesel 2023 in der Werkstatt am Lutteranger.  

Roderich und Maximilian Senge teilen sich aktuell die Geschäftsführung des Familienbetriebs in 3. und 4. Generation. Sie haben sich am Sonntag gemeinsam mit langjährigen Mitarbeitern über die Enthüllung der Tafel gefreut.

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Die Enthüllung fand während der Veranstaltung „Science goes City“ statt. Zu diesem Anlass wurde auch die Besuchertreppe zum Gänseliesel eingeweiht. Diese Treppe hat die Metallbau Senge GmbH anlässlich des Jubiläumsjahres angefertigt und der Stadt gespendet, damit die Göttinger trockenen Fußes zum Gänseliesel hinaufsteigen können. Im Laufe des Jahres soll sie zu verschiedenen Stadtfesten aufgebaut werden, damit die Göttinger ihr Wahrzeichen persönlich feiern können.

125 Jahre Gänseliesel -
80 Jahre Restaurations-arbeiten

03/2026

Acht Jahrzehnte Fürsorge für das Gänseliesel


Metallbau Senge restauriert regelmäßig das Wahrzeichen von Göttingen


In diesem Jahr feiert das Gänseliesel seinen 125. Geburtstag. Das freut die Göttinger Traditionsfirma Metallbau Senge ganz besonders. Denn über die Jahrzehnte ist das Wahrzeichen der Unistadt mehrfach zu Besuch in der Werkstatt des Familienunternehmens gewesen.
 

Heute wird das Geschäft durch Roderich und Maximilian Senge in dritter und vierter Generation geführt. Sie waren beide persönlich an Restaurationsarbeiten beteiligt und können dank vieler Bilder und Artikel auch von den Arbeiten ihres (Groß-)Vaters berichten.
 

Burchard Senge war in der Familie am besten mit dem Gänseliesel vertraut. Bereits 1954/55 war er als Auszubildender bei der Firma Jünemann an der Restauration beteiligt. Laut alter Zeitungsberichte hatte damals ein Student die Fahne von der Spitze des Baldachins gestohlen. Die musste erneuert, sowie Baldachin und Korb restauriert werden.


Weitere Arbeiten folgten 1963 am Baldachin und 1979 an der Gänselieselfigur. Letztere war von ihrem Sockel gestoßen worden, wodurch sich ihr Kopf verformt und eine Gans einen Flügel verloren hatte. Zum Glück konnten die abgebrochenen Teile im Brunnen gefunden werden, was die Reparatur vereinfachte. Im selben Zug wurden Altersrisse in der gesamten Figur ausgebessert. Die Kosten der Arbeiten beliefen sich damals auf 6000 DM.
 

1986 war das Gänseliesel ein weiteres Mal Opfer von Vandalismus geworden. Dieses Mal hatte eine Gans Kopf und Füße verloren. Der Kopf wurde im Brunnen gefunden und konnte wieder angebracht werden. Die Füße mussten neu geformt werden.
 

Im Jahr 2000 hat Burchard Senge anlässlich seines 60. Geburtstags eine Gesamtrestauration des Baldachins vorgenommen. 63 Blätter, 8 Blütenkelche und 84 Knospen waren vom Baldachin entwendet worden – vermutlich als Souvenir – und mussten neu geschmiedet werden. Die Arbeitszeit von 120 Stunden spendete er damals
der Stadt Göttingen. An den Restaurationskosten in Höhe von 66.000 DM beteiligten sich auch mehrere Lieferanten der Firma Senge.

 

Im April 2023 musste der Baldachin nach der WM 2022 erneut gerichtet werden. Zu diesem Zweck wurde er durch die Firma Senge demontiert und im Betrieb die fehlenden Lorbeerblätter und Knospen erneuert und verstärkt. Anschließend bekam er einen Neuanstrich und wurde zurück an seinen Platz gebracht.

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